VERKANNT, VERACHTET, VERGIFTET. Vom Sterben der Insekten

Das Insektensterben – erstmals widmen sich Künstler in einer Ausstellung diesem Thema


Grafik, Malerei und Objekte

Mit ihrer Ausstellung machen die Hamburger Künstler Horst Güntheroth und Heinrich Hohenberg auf unsere Mitgeschöpfe aufmerksam: die Insekten, artenreichste Klasse aller Tiere, die über eine Million Spezies umfasst, und denen oft nur wenig Beachtung geschenkt wird.

Güntheroth und Hohenberg zeigen die Faszination der Insekten, thematisieren vor allem aber ihre Bedrohung und ihr Sterben. Verantwortlich für das Desaster ist der Mensch. Durch industrielle Landwirtschaft, nächtliche Lichtüberflutung und mit gigantischen Pestizidmengen setzt er den Tieren gnadenlos zu.

Mit Gemälden, Fotomontagen, Collagen und Objekten beleuchten die Künstler die Problematik. Sie wollen aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Dazu beitragen, dass nicht nach den Schlagzeilen in den Medien über den Niedergang der Insekten alles wieder aus dem Bewusstsein verschwindet. Sondern sich etwas ändert.


Für die Ausstellung „Verkannt, verachtet, vergiftet. Vom Sterben der Insekten“ haben Güntheroth und Hohenberg gemeinsam Neues geschaffen. Hilfreich waren ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse über die komplexen Zusammenhänge des Lebens auf der Erde und die zunehmende Gefährdung der eng vernetzten Biotope. Alle präsentierten Werke wurden eigens für die Ausstellung von ihnen hergestellt.


Der Regen der Insektizide wird einer Libelle zum Verderben ©Güntherhoth, Hohenberg

Blattschneiderameisen demonstrieren die Not der Insekten ©Güntheroth, Hohenberg

Wenn die Bienen fehlen – der ferngesteuerte „Pollinator“ übernimmt die Bestäubung ©Güntheroth, Hohenberg


VERNISSAGE : 22. März von 18 – 21 Uhr
AUSSTELLUNG : 23. März – 13. April 2019 – verlängert bis zum 20. April!
ÖFFNUNGSZEITEN: Di – Fr 15 – 18, Sa 12 – 15 Uhr