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Und den Kuss an der Kehle – LYRIKLESUNG UND AUSSTELLUNG

Eine Matinee mit Gedichten von Theresia Poll und Schriftbildern von Anja Sieber / Dezember 2019 Die Lyrikerin Theresia Poll und die Künstlerin Anja Sieber begegneten sich zum ersten Mal 2016 in der Ausstellung WEISS PAPERS von Anja Sieber in der Galerie KUNSTZIMMER eppendorf. Es begann eine intensive künstlerische Auseinandersetzung. Zu den performativen Schriftbildern von Anja Sieber hat Theresia Poll in ihrem gerade erschienenen Gedichtband eine eigene Symbolwelt in Klang, Wort und Bild kreiert. So ist in einigen Werken eine poetische Resonanz zwischen Bildender Kunst und Lyrik entstanden. Über die Künstlerinnen: Theresia Polls Lyrik setzt auf die emotionale Wirkung einer klangintensiven, stark rhythmisierten Sprache, auf ungewohnte Metaphern, bedrängende Bilder und auf Themen, die immer gültig sind wie Menschheitsmythen und brennend aktuell wie der Krieg vor der Tür, im Herzen und in der Sprache.  „Gedichte sind vor allem das, was sie mit uns machen, wenn wir sie Tage oder Wochen oder Jahre lang mit uns herumtragen. Theresia Polls Lyrik schlägt festgeklemmte Erinnerungen los, treibt Versenktes nach oben und befreit das, was wir uns selbst verboten haben, aus der Einzelhaft. Jedes ihrer Gedichte …

VERNISSAGE am 22. März um 18 Uhr

VERKANNT, VERACHTET, VERGIFTET. Vom Sterben der Insekten Mit Gemälden, Collagen und Objekten machen die Hamburger Künstler Horst Güntheroth und Heinrich Hohenberg auf unsere Mitgeschöpfe, die Insekten, aufmerksam – die artenreichste Klasse aller Tiere. Vor allem thematisieren die Künstler den Niedergang der faszinierenden, jedoch meist gering geschätzten Sechsbeiner und seine weitreichenden Folgen. Wir laden Sie und Ihre Freunde zur Vernissage am Freitag, den 22. März ab 18 Uhr ein. Die Künstler sind anwesend.

LADEZEITEN – Eva-Maria D’Auria

  Malerei, Collagen und Drucke Zwischen erlebten, gesehenen und alltäglichen Dingen gibt es Augenblicke des Soseins, die sich nicht mit Worten erklären lassen. Diese Momente sind es, aus denen Eva-Maria D’Auria mit einer Mischung aus freiem Zufall und abstraktem Sehen unterschiedlichste Kombinationen von Flächen und Farben entstehen lässt, die an spannende Landschaften und eigenartige organische Formen erinnern. Thematisch befasst sie sich vor allem mit der ZEIT – die LADEZEITEN sind für sie ein Anknüpfen an Früheres. Ideen werden neu entwickelt, verspielt und oft humorvoll, tiefgründig und aufschlussreich und mit unterschiedlichen Mal-, Collage-, und Drucktechniken umgesetzt. Dabei arbeitet sie mit Acrylfarben, Pastellkreiden und mit Pigmenten. Eva-Maria D’Auria ist Künstlerin und Kommunikations-Designerin. Als Künstlerin ist sie im Hamburger Atelier Kraftwerk Bille tätig, als freiberufliche Art-Directorin arbeitet sie für viele verschiedene Medienprojekte unterschiedlicher Unternehmen und Verlage vom eigenen Büro in Lüneburg aus. LADEZEITEN: Malerei, Collagen und Drucke VERNISSAGE 30. November von 18 – 21 Uhr AUSSTELLUNG 1. – 15. Dezember 2018

CHINA TIME HAMBURG 2018

AUSSTELLUNG „CHINA IN MY MIND“ Vernissage 6. September 18 – 21 Uhr Ausstellung 7. – 29. September 2018   Fünf Künstlerinnen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachen führen ein sehr eigenständiges künstlerisches Leben, für ein Themenfeld haben sie allerdings eine gemeinsame Leidenschaft entwickelt:  Sie haben China, seine Menschen und seine Kultur für sich entdeckt. Seit 2002 haben sich nach zufälligen Treffen in Galerien in Hamburg immer engere Verbindungen entwickelt, die zur Gründung des Vereins „Gesellschaft für deutsch-chinesischen Kulturaustausch e. V.“ (GDCK) geführt haben. Mit diesem Verein und seinen durch die Mitglieder vorhandenen engen Verbindungen zur Kunstwelt in der Region um Nanjing ist es gelungen, seit 2004 zu jährlich ein bis zwei Ausstellungen nach China eingeladen zu werden. In Deutschland bietet „CHINA TIME“ in Hamburg einen guten Anlass zu Ausstellungen von Mitgliedern der Gruppe in unterschiedlichen Konstellationen. In diesem Jahr werden Jutta Müller, Alwine Pompe, Hildegund Schuster, Britt Schwarz und Mica Will ihre Arbeiten in der Ausstellung „CHINA IN MY MIND“ präsentieren. Gezeigt werden Malerei, Grafik, Collage, Objekte, Fotografien sowie Multimedia-Arbeiten. China beginnt sich der westlichen Kunst und Kultur …

Ingeborg Rubbert – MALEN MIT DER KAMERA

Ingeborg Rubbert beschäftigt sich mit künstlerischen Ausdrucksformen der Abstraktion und Verfremdung durch Mittel der Fotografie. Ausgehend vom Konkreten entwickeln sich daraus abstrakte Flächen, Farben und Linien. Durch die Wahl sehr enger Bildausschnitte fokussiert sie ihr Thema konzentriert, nur vage sind ihre Bilder auf den ersten Blick als Fotografien auszumachen. Vier Wege zur Methodik, die sie im Laufe der Zeit erarbeitet hat, sind hier herauszustellen:  Das Erkunden natürlicher Objekte auf eine ihnen innewohnende Struktur hin, um geometrische Formen und grafische Gestaltungen zu gewinnen, das Einsetzen von Materialien wie zum Beispiel Glas zum Verfremden von Formen und zum Verschwimmen von Farben, das gezielte Nutzen von Licht- und Farbreflexionen, auch unterstützt durch reflektierende Materialien wie Metall und letztlich das Nutzen von Schattenbildungen, in der Natur sowie auch gezielt erzeugte Schatten im Atelier. Ausstellung vom 9. September – 10. Oktober 2017

Peter Thomann – FOCUS INFINITI

Analoge s/w Fotografien „Focus Infiniti“ – Die Eppendorfer Entrées Der Fotograf Peter Thomann war jahrzehntelang als festangestellter Fotograf für den Stern auf der ganzen Welt unterwegs. Heute fragt er sich, frei nach Johann Wolfgang von Goethe: “Warum in die Ferne schweifen, wenn das Erstaunliche liegt so nah“. Und so begann er in seiner direkten Nachbarschaft die einmalig schönen Jugendstil – Hauseingänge des Hamburger Stadtteils Eppendorf zu fotografieren. Faszinierende Perspektiven, mit dem „Blick ins Unendliche“, entdeckte er in den sich gegenüberliegenden, mit Stuck verzierten Spiegeln. Die Bildserie dieser Ausstellung entstand im Herzen von Eppendorf in unmittelbarer Umgebung der Galerie, sozusagen „vor Ort“ : Im Schrammsweg, Isestraße, Woldsenweg, Hegestraße, Oderfelderstraße, Loogestieg und dem Jungfrauenthal, um nur einige zu nennen. Für seine fotografische Arbeit erhielt Peter Thomann mehrere Auszeichnungen, darunter drei World Press Photo Awards. Sie wurden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und befinden sich in internationalen Sammlungen und Museen. Ausstellung vom 24. März – 15. April 2017