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TERRITOIRES IMAGINAIRES – Nadège Druzkowski

Nadège Druzkowski
9. Juni – 2. Juli 2016

Die Künstlerin Nadège Druzkowski lebt in Lyon und Glasgow. In ihren Malereien, Zeichnungen, Holzschnitten und Videoarbeiten erforscht sie Konzepte wie Gedächtnis, Zeit und Abwesenheit. Sie bewegt sich dabei stets entlang der prekären Grenze zwischen Realität und Illusion, durch eine Welt, in der sich die Zeit in einem traumähnlichen Universum auflöst.

Die Ausstellung „Territoires Imaginaires“ ist eine Reise zu den Ursprüngen des Denkens und eine Einladung durch lebendige und bewegte Landschaften zu wandeln. Die Arbeiten auf Papier erforschen diese unterschiedlichen Ebenen. Sie legen geologische Schichten frei, folgen Flüssen, Strömungen und Gehirnwindungen. Sie erschaffen eine Kartographie, die uns innere Landschaften eröffnet und erfahrbar macht.

Spielerisch verflüssigt sie ihre Materialien, färbt die verborgenen Fältchen und Nervenbahnen von Blättern und Pflanzen mit Tinte und Malfarbe, folgt den feinsten, teils sogar unsichtbaren Verästelungen, um dann alle Ebenen untereinander zu verbinden. Es entstehen Landschaften, die zwischen physischen und psychischen Gebieten zu verorten sind.

Zeitgleich zur Ausstellung wurde der Kurzfilm „Eine Wüste im Herzen der Welt“ („Un Désert au Cœur du Monde“) gezeigt. Der Film folgt den Spuren der Mönche in der Umgebung der Grande Chartreuse in Frankreich, der Wiege des Mönchsordens der Kartäuser, die diese im Laufe von fast eintausend Jahren in der Landschaft hinterlassen haben. Das kollektive Gedächtnis einer Landschaft, die die Erinnerungen von Jahrhunderten in sich trägt, wird hier als imaginärer, träumerischer Raum erfahrbar, in dem menschliche und pflanzliche Zeitspannen miteinander verschmelzen.

Vorschau zur Ausstellung

VON UNTERWEGS – Katalin Meixner, Dominik von Boettinger, Dörte Meichsner

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21. April bis zum 28. Mai 2016 – „Von Unterwegs“

Aus der Ferne zurück, mit den Steinen des Pfades, den Linien des Horizontes und den Farben des Himmels.

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Katalin Meixner

Malerei und Grafik

Katalin Meixner zeigt Malereien und Grafiken die sich mit der Mythologie Islands beschäftigen. In ihren Welten der Modernen Elfen weht eine ätherisch luftige Eleganz, Bäume tanzen, Figuren spazieren in märchenhaft abstrakten Wäldern und  in einer grossen Installation aus Federn spürt man einen Flügelschlag.

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Dominik von Boettinger

Skulpturen

Die von Dominik von Boettinger mitgebrachten Fundstücke seiner Reisen haben einen eigenen strukturellen Klang und Energie und sie bekommen durch die künstlerische Weiterbearbeitung eine neue Beziehung zum Raum und behalten dennoch eine Verbindung zur ursprünglichen kulturellen Herkunft.

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Dörte Meichsner

Malerei, Zeichnung, Collage

Symphonien von Strichen und Linien, sich wiederholenden und neu entstehenden Mustern und Strukturen – so wirken die Papierarbeiten Dörte Meichsners auf den Betrachter. Gezeigt werden außerdem  Collagen, die von einem längeren Aufenthalt in einem arabischen Land geprägt sind.

ERÖFFNUNG DER KUNSTZIMMER EPPENDORF am 31. März 2016

ERÖFFNUNG DER KUNSTZIMMER EPPENDORF
31. März 2016

Mit einem spannend inszenierten Opening haben die Kunstzimmer Eppendorf am 31. März unter dem Thema „Sprechende Wände“ eröffnet:

„Eine Wohnung im Stadtteil Eppendorf; Klänge, Malereien, Illustrationen und Collagen empfangen den Besucher. In jedem der Zimmer das Ergebnis eines anderen Künstlers. Die neu eröffneten „Kunstzimmer“ im Schrammsweg bieten nicht nur Raum für Galerien, sondern außerdem für Ateliers und Kunstkurse. Ein Ort für Künstler sowie Kunstsuchende.

Zum Auftakt durchdringt das Ergebnis von Kalle Spielvogels Klangin­stallationen jeden der Räume. Ist es Vogelgezwitscher? Die Eröffnung ist so gut besucht, dass das Lauschen schwerfällt. Im ersten der „Zimmer“ begegnet man dem Werk von Katalin Meixner: rechts Malereien von Felsen im Meer, links das Arrangement echter Fischhäute vor einer Videoleinwand. Am Strand gesammelte Müllstücke prangern die Vermüllung der Ozeane an. Im nächsten, Wohnzimmer-ähnlichen Raum hängen liebevolle minimalistischen Zeichnungen, die die Vorstellungskraft des Betrachters herausfordern. Weiter hinten präsentiert „Kunstzimmer“-Leiterin Dörte Meichsner ihre eigene Kunst, die von Eindrücken eines längeren Aufenthaltes in Katar beeinflusst sind.“

www.abendblatt.de

MIT EINANDER UND NEBEN EINANDER – ein Portrait der Alten Mu

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MIT EINANDER UND NEBEN EINANDER
ein Portrait der Alten Mu

Illustriert von Katja Reimers, Buntstift und Tinte auf Papier, Transparentpapier

Die Alte Mu als der Ort an dem sich der Alltag, das Arbeiten und das Leben der Illustratorin abspielt wird anhand von emotional entwickelten intuitiven Bildern dargestellt. Die Entstehung und der Prozess der Projektbildung und eine Aussicht in die Zukunft geben einen Überblick über die Hintergründe dieses Projektes. Zentrale Themen sind die Gemeinschaft, der Austausch und die Gegebenheiten des Ortes.
Die Alte Mu ist ein Kommunikationsort, eine Begegnungsstätte für Kreative und Menschen mit dem Wunsch nach Veränderung.

Die Illustrationen sind in unserer ersten Ausstellung “ Ein Treffen am Tisch“ vom 27. Februar bis zum 19. März 2016 zu sehen. Das Buch wird in den nächsten Wochen publiziert.

PRE-OPENING Ausstellung „Ein Treffen am Tisch“ Februar 2016

Ein Künstler und eine Illustratorin begegneten sich. Arbeiten aus einem gemeinsamen Zeitraum und der Zeit davor mit Illustrationen von Katja Reimers und Zeichnungen von Alexander Ebel.

In den Räumen der Galerie Kunstzimmer Eppendorf ist erstmalig Kunst zu sehen. In Anwesenheit der beiden jungen Künstler wurde die Ausstellung am 27. Februar eröffnet. Bis zum 19. März werden die filigranen und fantasievollen Werke der beiden gezeigt.

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Die Illustrationen von Katja Reimers:

Katja Reimers  studierte Kommunikationsdesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, wobei sie in der Illustration ihren Schwerpunkt fand. Während des Studiums orientierte sie sich immer wieder an der freien Kunst.

Ihre Interessen liegen in der Beschreibung von emotionalen Eindrücken, in der Beobachtung anderer und ihrer eigenen Gefühlswelten und in der intuitiven Zeichnung eben dieser. Sie untersucht die Illustration als freie Form des künstlerischen Ausdrucks nicht nur in der Verbindung von Text und Bild sondern auch in ihrer rein bildlichen Erzählweise. Damit animiert sie den Betrachter zu einer eher gefühlsgeleiteten Lesart der Geschichten und der Zusammenhänge.

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Die Zeichnungen von Alexander Ebel:

Alexander studiert an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel freie Kunst. Nachdem er seinen Bachelor im Industriedesign abgeschlossen hat, interessiert er sich immer mehr für die freie Form des Zeichnens.

Im Kontrast zu dem im Designstudium erlernten Darstellungen von Gesehenem, entsteht seine jetzige Zeichenwelt ausschließlich in seinem Kopf. Er erkundet die Möglichkeit von Linie und Raum und widmet sich immer wieder der Frage, inwieweit man Neuerkanntes abstrahieren kann.